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GESCHICHTE UND AUFGABE DER STIFTUNG

Im Jahre 1988 gründete Olda Kokoschka, die Witwe des Künstlers, die «Fondation à la mémoire de Oskar Kokoschka», zu deren Sitz sie die wenige Kilometer von ihrem Wohnsitz in Villeneuve gelegene Stadt Vevey wählte. Sie stattete die Stiftung mit allen Bildwerken aus, über die sie verfügen konnte, und vermehrte die Sammlungen bis zu ihrem Tod durch weitere Ankäufe und Schenkungen. Ihr ist es zu verdanken, dass die Stiftung heute die weltweit grösste Sammlung von Werken Kokoschkas besitzt, die alle seine Schaffensphasen dokumentiert.

Die Aufgaben der Fondation Oskar Kokoschka sind die Konservierung, Dokumentation und Erforschung der Sammlungsbestände, deren Ausstellung und Vervollständigung durch Ankäufe von Werken, die Förderung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten, von Publikationen und Vorträgen über Kokoschka, die Zusammenarbeit mit Museen, privaten und öffentlichen Institutionen in der Schweiz und im Ausland.

Die Werke der Fondation Oskar Kokoschka werden im Musée Jenisch Vevey aufbewahrt. Seit der Wiedereröffnung dieses Museums am 23. Juni 2012 verfügt die Fondation über zwei permanente Ausstellungssäle.