printericon

Frühere Ausstellungen

Zeichnungen früher Mädchenporträts von Oskar Kokoschka (1908 – 1932)

Musée Jenisch, Vevey
14. Juni 2016 – 31. Januar 2017

Die Fondation Oskar Kokoschka bewahrt zahlreiche Zeichungen von jungen Mädchen aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Sein Meisterschüler Friedrich Karl Gotsch berichtet in seinen Erinnerungen an Kokoschkas Unterricht an der Dresdner Kunstakademie (1919 – 1923) von dessen Vorliebe für Kindermodelle: «Diesen Geschöpfen wurden bunte Tücher gegeben, in die sie sich einhüllten und mit denen sie Mummenschanz trieben. Daß sie stets in einer nicht allzu unruhigen Bewegung seien, wurde gewünscht. Man sollte lernen, zu erhaschen, was wichtig ist.» Bei dem Umhang in Kokoschkas Aquarell Mädchen mit grünem Lendenschurzvon 1921 handelt es sich um ein solches Tuch. Die Ausstellung wird ergänzt durch einige kostbare Zeichnungen aus einer Schweizer Privatsammlung, darunter das Tanzende Mädchen mit hochgehobenem Rock von 1908.
Musée Jenisch Vevey

Kokoschkas Reisen nach Nordafrika. Ein erträumter Orient.

Musée Jenisch Vevey
23. Februar – 29. Mai 2016

Die Fondation Oskar Kokoschka besitzt zwei Gemälde, die Kokoschka 1928 bzw. 1929 in Algerien und in Ägypten schuf: der Marabout von Témacine und die Arabischen Frauen. Trotz des direkten Kontakts mit den Einwohnern beschreibt der Künstler in seinen Reiseberichten einen Orient, der mehr erdichtet als wirklich erlebt ist. Er stellt sich den Marabout als einen Nachfahren von Aïscha vor, «die letzte Frau Mohammeds, […] die mit ihren Söhnen in einem heroischen Kampf die Unabhängigkeit des Berbervolkes durchzusetzen versucht hatte». Als Vorlage für die Arabischen Frauen dienten ihm Postkarten, die sich im schriftlichen Nachlass des Künstlers in der Zentralbibliothek Zürich erhalten haben. Im Februar 1965 reiste Kokoschka einen Monat durch Marokko, wo er Gelegenheit hatte, Vorführungen der sogenannten Fantasia zu sehen. Der Begriff bezeichnet eine maghrebinische Reitkunst, die seit Delacroix zu den beliebtesten Motiven der Maler des Orientalismus gehört. Kokoschka nutzte seinen Aufenthalt, um eine Serie von 18 Lithografien mit dem Titel Marrakesch zu schaffen. Die Ausstellung zeigt die Vorzeichnungen zu diesem Werk, darunter Ansichten von Kamelmärkten, orientalischer Architektur und Szenen besagter Reiterspiele.
Musée Jenisch Vevey

Oskar Kokoschka und Alma Mahler - eine tragische Liebesbeziehung

Musée Jenisch Vevey
20. Oktober 2015 – 7. Februar 2016

Am 12. April 1912 lernte Kokoschka in Wien Alma Mahler, die Witwe des Komponisten Gustav Mahler kennen. Es war der Beginn einer tragischen Liebesgeschichte, die schon nach drei Jahren zerbrechen sollte. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Zeichnungen und Lithographien, in denen Kokoschka alle Höhen und Tiefen seiner Beziehung in oft allegorischer Form darstellt. Dazu gehören die Illustrationen zum Werk Die Chinesische Mauer (1914) von Karl Kraus, die zwölf im Jahr1913 entstandenen Kreidelithographien Der gefesselte Kolumbus; die 1914 erschienen Bachkantate und die Illustrationen zu seinem Gedicht Allos Makor (1914). Der Titel des Gedichts ist ein Anagramm der Namen Alma und Oskar. In seinem 1916/17 geschriebenen Drama Orpheus und Eurydike, das 1921 in Frankfurt uraufgeführt wurde, verarbeitet er seine gescheiterte Beziehung. Alma tritt darin in der Gestalt der Eurydike auf; sich selbst identifiziert Kokoschka mit dem mythologischen Sänger, der in die Unterwelt hinabstieg, um die Geliebte aus der Gewalt des Hades zurück zu gewinnen.

Um sich über seine verlorene Liebe hinwegzutrösten bestellte Kokoschka im Juli 1918 bei der Münchner Puppenmacherin Hermine Moos eine lebensgrosse Puppe nach Alma. Auch wenn das Ergebnis den Künstler zutiefst enttäuschte schuf er nach dem Fetisch mehrere Gemälde und Zeichnungen.
Musée Jenisch Vevey

Die träumenden Knaben

Musée Jenisch Vevey
26. Mai – 4. Oktober 2015

Im Oktober 1907 entstand Kokoschkas dichterisches Erstlingswerk Die träumenden Knaben, das als Hauptwerk der sezessionistischen Buchgraphik und Meilenstein in der Dichtung des Frühexpressionismus gilt. Auf dem ersten Blatt des Buches prangt eine Widmung an Klimt, dem Kokoschka den Start in seine künstlerische Laufbahn verdankt. Das Gedicht besteht aus einer zusammenhanglosen Abfolge von Träumen und märchenhaften Bildern, die Kokoschka in den Monaten zwischen November 1907 und Januar 1908 in acht Farblithographien übertrug. Die etwa zweihundert Gedichtzeilen sind ohne Interpunktion mit durchgehender Kleinschreibung am rechten Rand der Lithographien gedruckt. Anthropomorphe Pflanzen, exotische Vögel, Seen und Inseln, Wiesen, Schiffe und menschliche Gestalten bedecken in leuchtenden Farben die Fläche der Lithographien, deren ornamentaler Gesamteindruck noch ganz dem Jugendstil verhaftet ist. Doch kündigen die  eckigen Konturen der Figuren bereits die Abkehr vom Wiener Sezessionismus und den Beginn des Expressionismus an. Das Werk entstand im Auftrag von Fritz Waerndorfer, dem Direktor der Wiener Werkstätte, und hätte eigentlich ein Märchenbuch für Kinder werden sollen. Stattdessen entstand, was der Dichter Albert Ehrenstein als Kokoschkas „Pubertäts-Bilderbuch“ bezeichnet. Das Gedicht beschreibt in der Ich-Form das Erwachen der Sexualität eines pubertierenden Knaben, dessen Ängste und zögernde Annäherungsversuche an das andere Geschlecht sich in Träumen und Metaphern entladen.

Homage an Olda Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
17. Februar – 17. Mai 2015

Zum Andenken an Olda Kokoschkas 100. Geburtstag veranstaltet die Fondation Oskar Kokoschka eine Ausstellung zu Ehren ihrer Stiftungsgründerin.  Oldriska Aloisie, zeitlebens Olda genannt, kam am 3. Februar 1915 in Prag zur Welt. Im Herbst 1934 lernte sie im Hausihrer Eltern den fast dreissig Jahre älteren Künstler kennen. Im März 1938 schloss Olda an der Prager Karls-Universität ihr Studium der Rechtswissenschaft mit einer Promotion ab. Wenige Monate vor der „Zerschlagung der Rest-Tschechei“ gelang es ihr, zwei Flugkarten nach London zu erwerben, um am 17. Oktober 1938 gemeinsam mit dem Künstler vor den Nationalsozialisten zu fliehen. Am 15. Mai 1941, in der Zeit der Bombardierung Englands durch die deutsche Luftwaffe, heirateten die beiden in einem Luftschutzkeller, das provisorisch als Standesamt diente. 1953 liess sich das Paar in Villeneuve am Genfer See nieder. 1988, achte Jahre nach dem Tod ihres Mannes, gründete Olda die «Fondation à la mémoire de Oskar Kokoschka», zu deren Sitz sie die wenige Kilometer von ihrem Wohnsitz gelegene Stadt Vevey wählte. Sie stattete die Stiftung mit allen Bildwerken aus, über die sie verfügen konnte, und vermehrte die Sammlungen bis zu ihrem Tod durch weitere Ankäufe und Schenkungen. Sie starb am 22. Juni 2004 in Montreux. Anlässlich der Ausstellung zeigt die Fondation das 1963 gemalte Doppelbildnis von Olda und Oskar Kokoschka, das sich nach dem Willen der Stifterin seit 1976 als Dauerleihgabe im Museum der Moderne Rupertinum in Salzburg befindet. Ausserdem sind eine Serie von neun Buntstiftzeichnungen der Prager Zeit (1934 – 1938) und einige späte Aquarelle ausgestellt, die Kokoschka von Olda anfertigte.

Oskar Kokoschka, 1915–1917: Vom Kriegsmaler zum Pazifisten

Musée Jenisch Vevey
6. November 2014 – 1. Februar 2015

Anlässlich der hundertjährigen Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs (1914) dokumentiert die Fondation Oskar Kokoschka anhand einer Auswahl von Werken den Wandel, den Kokoschka zwischen 1915 und 1917 unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse durchgemacht hat. Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn dem Königreich Serbien den Krieg. Kokoschka war zu diesem Zeitpunkt 28 Jahre alt, somit wehrpflichtig und musste jeden Tag mit seiner Einberufung rechnen. Den guten Beziehungen seines Freundes und Mentors Adolf Loos zum Armeeoberkommando verdankte er seine Aufnahme in das vornehmste Reiterregiment der Monarchie: das k.u.k. Dragonerregiment Erzherzog Josef Nr. 15. Am 29. August 1915 wurde Kokoschka bei Wladimir-Wolynsk in der Ukraine schwer verwundet. Am 29. März 1916 bewarb er sich um Aufnahme als Kriegsmaler beim Kriegspressequartier. Nach der Kriegserklärung Italiens im Mai 1915 kämpfte die k.u.k Armee im Isonzotal, im heutigen Slowenien, wohin Kokoschka Mitte Juli 1916 entsandt wurde. Bis Ende August zeichnete er vorwiegend in farbiger Kreide rund 30 Blätter mit Truppenbewegungen, Geschützstellungen und zerstörten Dörfern. Nach seiner zweiten Verwundung wandelte er sich zum Pazifisten und arbeitete ab 1917 an einer Anti-Kriegs-Mappe, die als eine moderne Variante der Grandes Misères de la guerre von Jacques Callot (1633) und der Desastres de la guerra von Goya (1810–1814) zu verstehen ist.

Oskar Kokoschka im Objektiv des Fotografen Erling Mandelmann

Musée Jenisch Vevey
13. September – 1. November 2014

Im Rahmen des alle zwei Jahre in Vevey stattfindenden Fotofestivals «Images» organisiert die Fondation Oskar Kokoschka gemeinsam mit dem 1935 in Kopenhagen geborenen Fotografen Erling Mandelmann eine Ausstellung von Aufnahmen Kokoschkas. Mandelmann, der über Jahrzehnte in Kokoschkas Haus ein- und ausging, gehörte zu den Lieblingsfotografen des Künstlers. Dies lassen die Vielzahl der Aufnahmen von Kokoschka und ein Empfehlungsschreiben des Künstlers an den Schweizer Maler, Kunstkritiker und Schriftsteller Walter Kern von 1963 annehmen. Darin bittet er Kern, Fotografien von Mandelmann in der Schweizer Monatsschrift Das Werk zu veröffentlichen: „Da ist ein junger dänischer Photograph Erling Mandelmann, den ich Ihnen ans Herz legen möchte; ihm im ‚Werk‘ eine Empfehlung, mit Beispielen seiner wirklich lebhaften und technisch sehr unterstützten Phantasie begleitet, zu geben wäre sehr verdienstvoll.“

Zeichnungen von Kokoschka aus Schweizer Privatbesitz

Musée Jenisch Vevey
7. Juli – 7. September 2014

Kokoschka fand nach seiner Niederlassung in der Schweiz 1953 Freunde, Förderer und Auftraggeber, die über Jahre seine Werke sammelten. Die Ausstellung zeigt erstklassige Zeichnungen aus Schweizer Privatbesitz, darunter Werke der 1920er und 1930er Jahre, die bisher noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

«Bekenntnis zu Hellas»: Ansichten von Kokoschkas Rundreise durch Griechenland im Jahr 1961

Musée Jenisch Vevey
31. März – 29. Juni 2014

Zwischen dem 1. Oktober und dem 24. November 1961 unternahm Oskar Kokoschka eine Reise durch Griechenland, die ihn nach Athen, Delphi, Olympia, Sparta, Kap Sounion und Ägina führte. Nach den zahlreichen auf dieser Fahrt entstandenen Zeichnungen wurden 1964 in der Druckerei von Hans Christians in Hamburg 26 Kreidelithographien, begleitet von Texten antiker Dichter gedruckt. Sie zeigen Ansichten von Tempelanlagen in Athen, Delphi, Ägina und Olympia sowie Skulpturen und Grabreliefs aus dem Archäologischen Nationalmuseum und dem Akropolis-Museum in Athen. In seiner 1971 erschienenen Autobiographie schrieb Kokoschka rückblickend: „Hellas ist für uns alle ein Idealbild wie der Garten Eden. Warum? Vielleicht weil der Mensch dort das Menschliche am besten verwirklicht hat.“

Im gleichen Raum zeigt der Fotograf Volker Hagendorf Aufnahmen von Kokoschka, die 1964 während der Vernissage einer Ausstellung besagter Lithographien in der Galerie Tangente in Freiburg im Breisgau entstanden sind.

Stilleben von Oskar Kokoschka – Aquarelle und Farbstiftzeichnungen

Musée Jenisch Vevey
1. Dezember 2013 – 23. März 2014

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der schönsten Stilleben der Fondation Oskar Kokoschka. Ein Jahr nach seiner Ankunft in London (1938), wohin er sich vor den Nazis flüchtete, begann Kokoschka mangels Modellen Blumenaquarelle zu malen. Während des Zweiten Weltkriegs unternahm er zahlreiche Streifzüge durch Schottland und Wales mit einer Mappe von Buntstiften und Skizzenbüchern in der Tasche. An den Ufern des Meeres zeichnete er tote Fische, in den Feldern die Beute von Jägern und Stilleben von Früchten.
Den Höhepunkt der Ausstellung bildet das Ölgemälde Blumen in einer Vase von 1959, das die Fondation Oskar Kokoschka 2013 erwerben konnte.

25 Jahre Fondation Oskar Kokoschka
Meisterwerke der Fondation Oskar Kokoschka im Musée Jenisch Vevey
Vernissage der Ausstellung am 6. Juni, um 18:30 Uhr im Kokoschka-Saal des Musée Jenisch Vevey Die Ausstellung dauert bis zum 1. Dezember 2013

Die Fondation Oskar Kokoschka feiert in diesem Jahr ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen mit einer Ausstellung der schönsten Gemälde ihrer Sammlung. Diese Wahl der Werke erlaubt einen Rückblick auf alle Schaffensphasen des Künstlers von seinen Anfängen als Student an der Wiener Kunstgewerbeschule im Jahr 1904 bis in seine letzten Lebensjahre.

Oskar Kokoschka zu Besuch bei Rolf Gérard - Eine posthume Wiederbegegnung zweier Künstler

Fondazione Rolf Gérard, Ascona
4. Mai – 29. September 2013

Die beiden Künstler Rolf Gérard und Oskar Kokoschka sind sich vor siebzig Jahren zum ersten Mal in London begegnet. Da Kokoschka zu diesem Zeitpunkt schon 57 Jahre alt und ein international gefeierter Künstler war, wird sein Verhältnis zu dem 23 Jahre jüngeren Gérard dem zwischen einem verehrten Meister und wissbegierigem Schüler entsprochen haben.

Kokoschkas „Bachkantate“ in Bildern und Musik

Musée Jenisch Vevey
1. März – 31. Mai 2013

Die Fondation Oskar Kokoschka feiert ihr 25jähriges Bestehen mit Kokoschkas Lieblingskantate von Bach O Ewigkeit, du Donnerwort, die der Besucher in Musik und Bildern erleben kann. Der Busoni-Schüler Leo Kestenberg hatte Kokoschka das Werk vorgespielt und erläutert und ihn auf diese Weise zu der Graphikfolge O Ewigkeit – Du Donnerwort, Bachkantate angeregt, die 1916/17 im Berliner Verlag von Fritz Gurlitt erschien.

Meisterwerke der Fondation Oskar Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
23. Juni 2012 – 28. Oktober 2012

Zur Einweihung des neuen Kokoschka-Saals im Musée Jenisch Vevey zeigt die Fondation Oskar Kokoschka die besten Werke ihrer Sammlung.

Oskar Kokoschkas Sicht auf die Antike

Musée Jenisch Vevey
3. November 2012 – 3. Februar 2013

Kokoschkas künstlerisches und literarisches Schaffen zeugt von einer intensiven und lebenslangen Auseinandersetzung mit der Antike. Sein frühestes Drama Mörder Hoffnung der Frauen (1909) enthält Handlungsmotive aus Aischylos’ Orestie und Kleists Penthesilea.

Oskar Kokoschka – Wunderkammer / Cabinet de curiosités

Museum Liner Appenzell
11. Juli 2010 – 9. Januar 2011
Musée des Beaux-Arts, La Chaux-de-Fonds
14. Mai - 4. September 2011

Kokoschka war zeitlebens ein passionierter Sammler, wovon rund 300 Objekte zeugen, die sich im Besitz der Fondation Oskar Kokoschka erhalten haben. Die Ausstellung zeigte erstmals eine Auswahl von Sammlungstücken aus Kokoschkas Villa in Villeneuve. Ein Vergleich der einzelnen Sammlungsstücke mit seinem bildnerischen Werk zeigt, dass viele der Objekte dem Künstler zu Studienzwecken dienten. Sie finden sich in Ölgemälden, Aquarellen und Lithographien wieder.
Ausführlicher Text zur Ausstellung

«Spur im Treibsand» – Oskar Kokoschka neu gesehen. Briefe und Bilder

Zentralbibliothek Zürich
14. April – 2. Oktober 2010

Die Ausstellung zeigte unbekannte Autographen, Zeichnungen und Photographien aus dem schriftlichen Nachlass des Künstlers in der Zentralbibliothek Zürich sowie Werke aus dem Besitz der Fondation Oskar Kokoschka, wobei sich Bilder und Schriftstücke wie in einem Puzzle gegenseitig ergänzten und erhellten.

«I love Jenisch» - Voyage au cœur des collections

Musée Jenisch Vevey
22. Februar – 17. August 2008

Unter dem Motto «I love Kokoschka» zeigte die Ausstellung in einem Saal des Musée Jenisch fünf Gemälde und graphische Werke aus dem Besitz der Fondation Oskar Kokoschka.

Kokoschka et la musique / Kokoschka and music

Musée Jenisch Vevey
7. Juli – 15. September 2007

Die Ausstellung zeigte eine Auswahl von rund 60 Werken, die das innige Verhältnis Kokoschkas zur Musik und zu den berühmtesten Musikern des 20. Jahrhunderts veranschaulichte. Zu seinem Freundeskreis zählten die Komponisten Anton von Webern und Alban Berg, der Dirigent Wilhelm Furtwängler, die Pianisten Svjatoslav Richter, Rudolf Serkin und der Geiger Yehudi Menuhin. Gezeigt wurden auch Photographien von Kokoschkas Zauberflöten-Inszenierung in Salzburg 1955 und Partituren von Komponisten wie Paul Hindemith, der als erster aus einem Theaterstück des Künstlers eine Oper schuf.

Frühe graphische Arbeiten Kokoschkas, 1906 – 1923

Musée Jenisch Vevey
13. November 2006 – 17. Januar 2007

Die Ausstellung vereinte die wichtigsten graphischen Werke des Künstlers aus dem Zeitraum von 1906 bis 1923, darunter seine Postkarten für die Wiener Werkstätte, die Farblithographien zu seinem dichterischen Erstlingswerk Die träumenden Knaben, seine Illustrationen zu Karl Kraus‘ Werk Die chinesische Mauer, seine lithographierten Folgen Der gefesselte Kolumbus und Die Bachkantate.

Gemälde und Graphik aus der Sammlung der Fondation Oskar Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
1. Juli – 12. September 2006

In fünf Sälen des Musée Jenisch wurden Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen und Lithographien von Kokoschka gezeigt.

Oskar Kokoschka. Erlebnis des Augen-Blicks. Aquarelle und Zeichnungen

Bucerius Kunst Forum, Hamburg
26. November 2005 - 5. Februar 2006

Unter der Leitung des Kokoschka-Spezialisten Heinz Spielmann veranstaltete das Hamburger Bucerius Kunst Form eine Retrospektive mit Kokoschkas Aquarellen und Zeichnungen aus sieben Jahrzehnten. Der Grossteil der Exponate stammte aus der Sammlung der Fondation Oskar Kokoschka; weitere Leihgaben kamen aus Privatbesitz, der Wiener Albertina, dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, dem Leopold Museum in Wien, u. a.

Kokoschka. Beziehungen zur Schweiz

Seedamm Kulturzentrum, Pfäffikon
13. November 2005 – 5. Februar 2006

Thema der Ausstellung waren Kokoschkas frühe Reisen in die Schweiz, seine grossen Ausstellungen in Basel, Bern und vor allem im Kunsthaus Zürich, seine Kontakte zu Schweizer Sammlern, Museumsleuten, Mäzenen und Kunsthändlern, seine Schweizer Landschaftsgemälde und endgültige Niederlassung am Genfersee,  wo er von 1953 bis zu seinem Ableben 1980 die längste Zeit seines Lebens wohnhaft war.

Gemälde und Graphik aus der Sammlung der Fondation Oskar Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
1. Juli – 28. September 2005

Die Ausstellung zeigte eine Auswahl von Werken aus dem Besitz der Fondation Oskar Kokoschka. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand das neu erworbene Gemälde der Kreuzigung von 1911.  

Hommage à Olda Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
2. Juli – 18. September 2004

Zu Ehren von Olda Kokoschka, die am 22. Juni 2004 verstarb, zeigte das Musée Jenisch in zwei Sälen eine Gedenkausstellung mit Werken aus der von ihr gegründeten Stiftung.

Alles OK – Oskar Kokoschka, ‹Schule des Sehens›, 1906 – 1976

Kunsthaus Apolda Avantgarde
Apolda, 7. Juni -  7. September 2003

Ziel der Ausstellung war es, den Besuchern anhand ausgewählter Stücke aus der Sammlung der Fondation Oskar Kokoschka einen Überblick über alle Schaffensphasen des Künstlers zwischen 1906 bis 1976 zu bieten.

Kokoschka nomade

Musée Jenisch Vevey
13. April – 8. September 2002

Kokoschka nannte sich selbst einen Kosmopoliten und Vagabunden, da er sein Leben lang durch die Welt reiste und in vielen Ländern und Hauptstädten wie Berlin, Paris, Prag und London weilte. Zwischen 1924 und 1930 reiste er kreuz und quer durch Europa, Kleinasien und Nordafrika.  Die Ausstellung zeigte Gemälde, Zeichnungen und Lithographien von Städten und Landschaften, die Kokoschka bereiste.

Werke der Stiftung Oskar Kokoschka

Kunsthalle Emden
20. Oktober 2001 – 20. Januar 2002

Rund 150 Werke aus allen Schaffensphasen Oskar Kokoschkas wurden der  Kunsthalle in Emden für diese Ausstellung geliehen.

Oskar Kokoschka - von Pöchlarn in die Welt

Oskar-Kokoschka-Dokumentation
Pöchlarn 2000

1973 wurde der Verein zur Erforschung und Dokumentation des Werkes Oskar Kokoschkas mit Sitz in seinem Geburtshaus in Pöchlarn gegründet. Gemeinsam mit dem Verein organsierte die Fondation Oskar Kokoschka an diesem Ort die Ausstellung.

Oskar Kokoschka. Peintures et œuvres sur papier. Vienne 1906 – Paris 1931

Musée-Galerie de la Seita, Paris
29. Dezember 1998 – 7. März 1999

Die Ausstellung vereinte 96 Werke aus dem Besitz der Fondation Oskar Kokoschka und der Sammlung von Serge und Vally Sabarsky in New York.

Oskar Kokoschka. L’œuvre gravé (1906 – 1923)

Musée Félicien Rops, Namur
19. Juni – 23. August 1998

Die Ausstellung zeigte eine Auswahl von Druckgraphik aus der Fondation Oskar Kokoschka.

Oskar Kokoschka

Hôtel de Ville, Bruxelles
16. Juni – 30. September 1998

Die Ausstellung wurde von der Fondation Oskar Kokoschka realisiert.

Œuvres graphiques d’Oskar Kokoschka des années 1906 à 1923

Musée Jenisch Vevey
7. Februar – 20. April 1997

Die Ausstellung zeigte in mehreren Sälen Aquarelle, Zeichnungen und Lithographien des Künstlers.

Werke der Oskar Kokoschka-Stiftung im Museum Jenisch, Vevey

Rupertinum, Salzburg
20. Juli – 13. Oktober 1996

Oskar Kokoschka – Viaggi e figure

Museo Villa dei Cedri, Bellinzona
30. März – 2. Juli 1995

Die Ausstellung zeigte Gemälde, Zeichnungen und Lithographien von Städten und Landschaften, die Kokoschka im Laufe seines Lebens bereiste.

Collection de la Fondation Oskar Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
5. Juni – 16. Oktober 1994

Die Ausstellung zeigte in mehreren Sälen die schönsten Stücke der Fondation Oskar Kokoschka.

Oskar Kokoschka – Buntes Tagebuch

Oskar-Kokoschka-Dokumentation
Pöchlarn, 1993

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Fondation Oskar Kokoschka realisiert.

Peintures et aquarelles de Kokoschka dans la collection de la Fondation Oskar Kokoschka

Musée Jenisch Vevey
15. August – 30. Oktober 1993

In fünf Sälen des Musée Jenisch wurden Gemälde und Aquarelle der Fondation Oskar Kokoschka gezeigt.

Oskar Kokoschka - Lebensspuren

Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Kloster Cismar, 28. Juni – 25. Oktober 1992, Landesmuseum Mainz, 15. November 1992 – 17. Januar 1993

Die Ausstellung zeigte ausgewählte Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der Fondation Oskar Kokoschka aus den Jahren 1906 bis 1976

Oksar Kokoschka – Souvenirs de voyages

Musée Jenisch Vevey
16. Juni – 27. September 1992

Die Ausstellung zeigte Zeichnungen und Skizzenbücher, die Kokoschka auf Reisen füllte.